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Das perfekte ERP – unser Weihnachtsmärchen 2015ff

Das heurige Weihnachtsmärchen „Das perfekte ERP“ basiert auf einer wahren Geschichte und wird erzählt von einem von mir sehr geschätzten CIO und ERP – Berater, Herr Dipl. Ing. Juraj Salak. Juraj Salak hat jahrelange Erfahrung mit der Auswahl und der Einführung von ERP Systemen und ist prinzipiell nur seinen Kunden verpflichtet. Wir haben uns bei der Entstehung dieses Weihnachtsmärchens kennen und schätzen gelernt. [twitter_buttons]

Die wichtigsten Links rund um Dynamics NAV:

Ein hervorragend organisiertes Unternehmen hat eigenen ERP-Veränderungsbedarf methodisch aufgearbeitet:  die Schlüsselmitarbeiter haben Mängel und Chancen aufgelistet, priorisiert, gruppiert. Man hat auf dem Flipchart neue, bessere Geschäftsprozesse entwickelt mit der Absicht sie im neuen ERP abzubilden. Das ERP sollte mehr leisten: mehr Prozesse abbilden, mehr Daten liefern. Bessere Effizienz und Kundenorientierung waren angestrebt.

Das perfekte ERP - das Weihnachtsmärchen 2015

Das perfekte ERP – das Weihnachtsmärchen 2015

Die ERP-Auswahl war ausgiebig,  um den eigenen Bedarf bestmöglich abzubilden. Eines Tages hat ein neuer Anbieter den Nerv so richtig gut getroffen – er sprach dieselbe Sprache und konnte überzeugen, einiges vom Bedarf aus dem Stegreif anbieten und den Rest rasch zu entwickeln.[twitter_buttons]

Es folgte eine kongenialen Analyse- und Designphase, der Lieferant verstand was er liefern soll und das Unternehmen verstand im Detail, wie es mit dem neuen ERP arbeiten wird.

An dieser Stelle startete man das ERP-Projekt nochmals, von vorne durch. Wie, bitte!?

Gäbe es nicht die Einschränkungen wie Zeit, Geld, und Mitarbeiterressourcen, so würde man das Projekt zum perfekten Erfolg bringen!

Das Unternehmen überschätzte seine eigenen Möglichkeiten zuerst. Nein, es hatte sie einfach außer Acht gelassen.  Das Streben nach Perfektion, nach der optimalen Lösung, nach dem perfekten ERP haben sowohl einen zu komplexen ERP Traum beschrieben, als auch die ERP Auswahl unnötig verlängert.

So wurde eine überragend gut angekommene ERP-Präsentation mit der Frage beendet: „Wie können Sie uns gewährleisten, dass es nicht ein noch besseres ERP gibt?“[twitter_buttons]

Aber auch Gutes kann man hier herauslesen: als man es erkannt hat, sich verlaufen zu haben, war schon einiges an Zeit und Geld in das Projekt hineingeflossen. Man hat den Mut und Anstand bewiesen, hier die Bremse zu ziehen.

Es gibt reale Unternehmen, welche die eigene Verfehlung nicht sehen oder zugeben wollten, die überflüssigen Anforderungen umsetzen ließen und bezahlten auch dafür – nur um dieses Projekt dann stillschweigend in der Schublade verschwinden zu lassen.

Unsere Geschichte hingegen fand ein gutes Ende: das Unternehmen reduzierte seine Bedarfsdefinition, der Anbieter konnte das erfolgreich liefern. Schade nur um die um sonst verbrauchte Zeit und Aufwand bei der Auswahl und der Detailanalyse.

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  1. 7 Stolpersteine bei der Auswahl Ihres ERP System - 01/11/2016

    […] Das perfekte ERP System . Fazit: das Unternehmen reduzierte seine Bedarfsdefinition, der Anbieter konnte das erfolgreich liefern. Schade nur um die umsonst verbrauchte Zeit und Aufwand bei der Auswahl und der Detailanalyse. […]

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